Hospizverein eröffnet Trauercafe

"Bedenkt: Den eigenen Tod, den stirbt man nur, doch mit dem Tod der anderen muss man leben." Mascha Kaleko

Im kommenden Frühjahr 2016 wird der Ökumenische Hospizverein ein Trauercafe eröffnen.

Wir möchten hiermit Trauernden eine Gelegenheit bieten, sich in einem geschützten Rahmen mit Menschen, die sich in ähnlicher Lebenssituation befinden, zu treffen.
Es wird Raum und Zeit geboten, über Verlust und Schmerz zu sprechen. Ausgebildete Trauerbegleiter werden bei diesen Treffen anwesend sein.

Starttermin ist der 21.05.2016.

Nähere Informationen finden Sie [HIER]

30 Gedanken zum Tod

„Wer oder was ist der Tod?” Niemand kennt aus persönlicher Erfahrung eine Antwort auf diese Frage. Dennoch betrifft sie jeden, denn der Tod ist unausweichlich. Wir leben als endliche Wesen, ohne zu wissen, was uns am Ende und wann uns das Ende erwartet. Dem entspricht, dass viele, sehr verschiedene Antworten auf die Frage nach dem Tod existieren: persönlich-existentielle, religiöse, juristische, politische, medizinische u.a.m.

Das Diskursprojekt zeichnet „30 Gedanken zum Tod”, geäußert von sterbenden Menschen, Ärzten, Seelsorgern, Politikern, Juristen, Künstlern und anderen Personen auf und stellt sie als Videoclips zur Ansicht in die sozialen Netzwerke (Facebook, Twitter, Vimeo, Tumblr). Die 30 Gedanken richten sich somit an jedermann, indem sie zur Auseinandersetzung aufrufen und zum Antworten auf die Frage einladen: „Wer oder was ist für Dich der Tod?”

Das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte Diskursprojekt möchte dazu beitragen, dass öffentlich über den Tod in einer freien und zugleich einer demokratischen Art und Weise debattiert wird. Es geht darum, Erfahrungen und Expertisen zum Ausdruck und zur Geltung zu bringen, die für den gesellschaftlichen Diskurs und für jede individuelle Person wichtig sein können. Es ist das Ziel des Diskurses, die offene Ausbildung einer Haltung zur Endlichkeit des Lebens und einer Vorstellung vom Tod anzuregen.

[HIER] gelangen Sie zur Internetpräsenz des Projektes

Die Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen in Deutschland

Die „Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen in Deutschland“ setzt sich für Menschen ein, die aufgrund einer fortschreitenden, lebensbegrenzenden Erkrankung mit Sterben und Tod konfrontiert sind. Die fünf Leitsätze der Charta formulieren Aufgaben, Ziele und Handlungsbedarfe, um die Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen in Deutschland zu verbessern. Im Mittelpunkt steht dabei immer der betroffene Mensch.

Seit Veröffentlichung der Charta im September 2010 ist es gelungen, viele weitere Akteure in den Prozess einzubeziehen, die gesellschaftliche Auseinandersetzung mit den existentiellen Phänomenen Sterben, Tod und Trauer zu fördern und die Ziele der Charta stärker im öffentlichen Bewusstsein zu verankern. 1.356 Organisationen und Institutionen sowie 14.832 Einzelpersonen – darunter auch zahlreiche Politiker aller Ebenen – haben sich bisher mit ihrer Unterschrift für die Charta und ihre weitere Umsetzung eingesetzt.

(Stand: Februar 2016)

Unterstützen Sie die Charta durch Ihre Unterschrift.

Nähere Informationen finden Sie auf der Internetseite der Charta: www.charta-zur-betreuung-sterbender.de

Ökumenischer Hospizverein im Landkreis Miltenberg e.V.

Cicely Saunders

"Das Sterben eines Menschen bleibt als wichtige Erinnerung zurück bei denen, die weiterleben. Aus Rücksicht auf sie, aber auch aus Rücksicht auf den Sterbenden ist es unsere Aufgabe, einerseits zu wissen, was Schmerz und Leiden verursacht, andererseits zu wissen, wie wir diese Beschwerden effektiv behandeln können. Was immer in den letzten Stunden geschieht, kann viele Wunden heilen, aber auch in unerträglicher Erinnerung verbleiben ...”

Cicely Saunders

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