Ausbildung zum ehrenamtlichen Hospizbegleiter erfolgreich abgeschlossen

Mit einer Feierstunde in der Wendelinuskapelle in Obernburg schlossen am Samstag den 23. Juni 2018 zehn Frauen und zwei Männer ihre Qualifizierung zum ehrenamtlichen Hospizbegleiter/in ab.

Seit September 2017 setzten sich die Teilnehmer  in über 100 Unterrichtseinheiten, die nach den Ausbildungsrichtlinien des Bayerischen Hospiz,-und Palliativverbandes vorgegeben sind, mit den Themenfeldern Krankheit, Sterben, Tod und Trauer auseinander.  Die Themenpalette  für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erstreckte sich über ein breites Feld, von rechtlichen Fragen zur Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht, Grundzügen der palliativmedizinischen Versorgung bis hin zur eigenen Trauer- und Verlustarbeit. Darüber hinaus war eine Praxisphase in einem selbstgewählten Feld von mindestens 20 Stunden vorgesehen. Diese wurden beim SAPV-Team Bayerischer Untermain ( spezialisierte ambulante Palliativversorgung ), in Pflegeheimen oder im häuslichen Bereich geleistet.

Ausbildungsgruppe 2017-18

Die Teilnehmer (von links nach rechts):
Simone Irrgang, Carola Hart, Stefanie Basch (Koordinatorin),Sabine Daum, Susanne Göbel, Maria Uehlein, Birgit Wollbeck, Peter Erich Lehmann, Margit Münz, Jürgen Bauer, Cartrin Schreiber, Claudia Eckert, Michaela Weber-Wölfelschneider, Margarete Hohm(Koordinatorin)

Die „Neulinge“ gehören nun zu dem Kreis der rund 60 Hospizbegleiter des Ökumenischen Hospizvereins, die im Landkreis Miltenberg für Schwerstkranke, Menschen in der letzten Phase des Lebens und deren Angehörige da sind.

Bei der Abschlussfeier, die von Wiltrud Stoer und Hans Burkhardt gestaltet wurde, erhielten die 12 Teilnehmer ihre Zertifikate durch die zweite Vorsitzende Claudia Schüßler-Volz und die Koordinatorinnen Stefanie Basch und Margarete Hohm.

 

Trauercafé jetzt in Obernburg

Mit dem Jahr 2018 wechselten wir mit diesem Angebot vom Evangelischen Gemeindehaus in Erlenbach nach Obernburg in die Räumlichkeiten des Ökumenischen Hospizverein in der Römerstraße 51.

Geöffnet ist das Café jeweils am 3. Samstag im Monat von 15.00 - 17.00 Uhr.

Die Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen in Deutschland

  • Die „Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen in Deutschland“ setzt sich für Menschen ein, die aufgrund einer fortschreitenden, lebensbegrenzenden Erkrankung mit Sterben und Tod konfrontiert sind. Die fünf Leitsätze der Charta formulieren Aufgaben, Ziele und Handlungsbedarfe, um die Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen in Deutschland zu verbessern. Im Mittelpunkt steht dabei immer der betroffene Mensch.

Seit Veröffentlichung der Charta im September 2010 ist es gelungen, viele weitere Akteure in den Prozess einzubeziehen, die gesellschaftliche Auseinandersetzung mit den existentiellen Phänomenen Sterben, Tod und Trauer zu fördern und die Ziele der Charta stärker im öffentlichen Bewusstsein zu verankern. 1.786 Organisationen und Institutionen sowie 21.549 Einzelpersonen – darunter auch zahlreiche Politiker aller Ebenen – haben sich bisher mit ihrer Unterschrift für die Charta und ihre weitere Umsetzung eingesetzt.

(Stand: Mai 2018)

Unterstützen Sie die Charta durch Ihre Unterschrift.

Nähere Informationen finden Sie auf der Internetseite der Charta: www.charta-zur-betreuung-sterbender.de

Kommen Sie mit

Auf den folgenden Seiten bieten wir Ihnen viele Informationen zum Thema Hospiz und Hospizarbeit an. Außerdem möchten wir Ihnen unseren Verein selber vorstellen.

Im Bereich [ANGEBOTE] informieren wir Sie über unsere Arbeit, aktuelle Entwicklungen in verschiedenen Bereichen sowie Veranstaltungen zu den jeweiligen Themen.

Unsere [KOORDINATORINNEN] Frau Basch und Frau Hohm stehen Ihnen gerne mit Rat und Tat zur Seite.

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Unsere Hospizbegleiter und die Vorstandsmitglieder arbeiten ehrenamtlich. Sowohl Mitgliedsbeiträge als auch Spenden verwenden wir ausschließlich für die gemeinnützigen Zwecke des Vereins. Dazu zählen insbesondere die Aus- und Weiterbildung unserer ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und die Verbreitung des Hospizgedankens durch Vorträge, Konzerte, Filmaufführungen und Ausstellungen.

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